Sternsingeraktion 2026

 
1. Allgemeines zur Sternsingeraktion
In einem Vorbereitungstreffen haben sich Ansprechpersonen für die Sternsingeraktion der jeweiligen Ortsteile getroffen, um die Weichen für die kommende Sternsingeraktion Anfang des Jahres 2026 zu stellen.
 
In diesem Jahr wird Gemeindeassistentin Lisa Lauer für die Sternsingeraktion die Gesamtverantwortung haben und gemeinsam mit den Verantwortlichen der jeweiligen Ortsteile die Sternsingeraktion in der Seelsorgeeinheit Waldkirch organisieren.
Informationsflyer werden in den Schulen verteilt und an verschiedenen Orten der Gemeinde aufgehängt.
 
Lisa Lauer steht bei Fragen und Anmerkungen gerne zur Verfügung.
 
 
  

Lisa Lauer

Gemeindeassistentin
 
2. Alle Termine im Überblick
 
 
 

Buchholz

Vorbereitungstreffen 29. November um 14:00 Uhr
  13. Dezember von 10:00 Uhr
  Im Gemeindehaus Buchholz (Schwarzwaldstr. 28)
Lauftage 02.- 03. Januar 2026
Anmeldeschluss 06. November 2025
 

Kollnau

Vorbereitungstreffen und Kleiderausgabe 04. Dezember um 17:30 Uhr (Josefshaus Kollnau)
Lauftage 03. - 05. Januar 2026
Anmeldeschluss 27. November 2025
 

Siensbach

Lauftag 06. Januar 2026
Anmeldeschluss 21. November 2025
 

Suggental

Lauftage 04.- 05. Januar 2026
Anmeldeschluss 15. November 2025
 

Waldkirch

Vorbereitungstreffen 26. November um 18:00 Uhr oder
  03. Dezember um 18:00 Uhr (man muss nur zu einem Termin kommen)
  Im Gemeindezentrum Waldkirch (Kirchplatz 9)
Lauftage 03. - 06. Januar 2026 (06.01. = Puffertag)
Anmeldeschluss 28. November 2025
 
 
Abschlusssingen:
Ein gemeinsames Abschlusssingen aller Sternsinger wird wie jedes Jahr am 06. Januar 2026 um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz in Waldkirch stattfinden. 
 
3. Bundesweite Eröffnung der Sternsingeraktion am 30.12.2025 in Freiburg
 Es war ein besonderes, emotionales Erlebnis. Eine Gruppe Buchholzer Sternsinger nahm an der bundesweiten Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen in Freiburg teil. Höhepunkt war der gemeinsame Gottesdienst im Freiburger Münster und eine Führung durch das Erzbischöfliche Ordinariat.
 
Jedes Jahr findet eine bundesweite Eröffnung der Sternsingeraktion in einem anderen Ort statt, dieses Mal in Freiburg unter Beteiligung der Erzdiözese Freiburg. 1.000 Sternsinger konnten sich anmelden. Die Freude war bei der Gesamtkoordinatorin der katholischen Seelsorgeeinheit Waldkirch, Lisa Lauer, groß als die Teilnahme einer Buchholzer Gruppe bestätigt wurde.
 
Buchholzer Sternsinger bei der Eröffnung in Freiburg
 
So machte sich am 30. Dezember die Buchholzer Gruppe mit ihren Begleitpersonen Ulrike Jedem-Kury, Julia Müller und Simone Martin auf zum Platz der Alten Synagoge in Freiburg, wo alle eingeladenen Buben und Mädchen von Erzbischof Stephan Burger und Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn begrüßt wurden. Für die angereisten Sternsinger wurden Workshops und verschiedene Angebote vorbereitet. Die Gruppe aus Buchholz erhielt eine Führung durch das Erzbischöfliche Ordinariat. Generalvikar Christoph Neubrand führte durch das Verwaltungsgebäude des Bistums Freiburg, in verschiedene prunkvolle Sitzungssäle, erzählte etwas zur Geschichte des Bistums und beantwortete die Fragen der Kinder und Jugendlichen.
 
Buchholzer Sternsinger bei der Eröffnung in Freiburg
 
Den Abschluss bildete am Nachmittag der Gottesdienst im Freiburger Münster, in dem die Aktion Dreikönigssingen 2026 durch Erzbischof Burger offiziell eröffnet wurde. Beeindruckend war es für alle, so viele Sternsingerinnen und Sternsinger auf einmal zu sehen, die sich gemeinsam für das diesjährige Motto: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ einsetzen. Wenn so viele Kinder und Jugendliche sich gemeinsam für andere Kinder und Jugendliche einsetzen, ist das gelebte Nächstenliebe, lobte Lisa Lauer das Engagement der Sternsinger und der mitgereisten Buchholzer.
 
 
Buchholzer Sternsinger bei der Eröffnung in Freiburg
 
 
4. Das Motto: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“
Plakat: Nein zur Kinderarbeit
Das diesjährige Motto der Sternsingeraktion ist „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Von Kinderarbeit sind weltweit immer noch 138 Millionen Kinder betroffen und weit von einer unbeschwerten Kindheit entfernt. Insbesondere in Ländern des Globalen Südens müssen Kinder bereits im frühen Alter mit anpacken, um ihre Familie finanziell zu unterstützen. Armut, Kriege, Umweltkatastrophen, fehlende soziale Sicherungssysteme und mangelnde politische Kontrollen sind Gründe für Kinderarbeit.
 
Lisa Lauer mit Aufklebern und Sternsingerplakat
Als Beispielland fungiert dieses Jahr Bangladesch. Leider lesen wir zu oft an unseren Klamotten „Made in Bangladesch“. Hier können wir leider davon ausgehen, dass Kinderhände am Werk waren. Bangladesh ist nach China schließlich der zweitgrößte Textilproduzent weltweit.  
 
Bangladesch ist mit 171 Millionen Einwohnern ein sehr dicht besiedeltes Land, in dem nur ca. 40% der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser hat. Tropische Stürme, zerstörerische Monsunwinde und durch Regenzeiten bedingte Überschwemmungen wird das Land häufig von Umweltkatastrophen heimgesucht, wodurch viele Menschen ihre Existenz verlieren und in noch gravierenderer Armut weiterleben müssen.
 
Auch die politischen und sozialen Systeme sind nicht gut entwickelt. Eine zuverlässige medizinische Versorgung ist nicht gewährleistet und Frauen werden nach wie vor unterdrückt und noch häufig unter dem 18. Lebensjahr zwangsverheiratet.

Was ist Kinderarbeit?

Kinderarbeit liegt vor, wenn Kinder…
  • arbeiten statt in die Schule gehen und somit kaum Zugang zu Bildung haben
  • viele Stunden täglich arbeiten
  • zum Familienunterhalt beitragen müssen und das Geld nicht selbst behalten dürfen
  • gefährliche, oft gesundheitsschädliche Tätigkeiten verrichten müssen
  • unfreiwillig arbeiten
(Quelle: Werkheft zur Aktion Dreikönigssingen 2026)
 
Laden Sie  »hier den Flyer zur Kinderarbeit als PDF herunter.
 
Unter folgendem Link können Sie und ihr Kind gerne den Film „Willi in Bangladesch“ anschauen, der die Situation der Kinderarbeit in Bangladesch eindrücklich darstellt. Dauer: 21 Minuten.
 
 
5. Hausbesuche vom 02. – 06. Januar 2026
Am 30.12.2025 wird in Freiburg die bundesweite Aktion Dreikönigssingen eröffnet.
 
Im Gebiet der katholischen Seelsorgeeinheit beginnt die Sternsingeraktion am 02. Januar und dauert je nach Ortsteil bis zum 06. Januar.
 
Am Dienstag, 06. Januar, wird zum gemeinsamen Abschlusssingen um 17:00 Uhr auf den Marktplatz eingeladen.

Mit geweihter Kreide „20*C+M+B+26“

Bis zum Dienstag, 06. Januar werden die Sternsinger unterwegs sein. Als die Heiligen Drei Könige gekleidet werden sie mit dem Stern voraus die Haushalte aufsuchen. Bei ihren Hausbesuchen werden sie mit geweihter Kreide    20*C+M+B+26    an die Türen schreiben oder einen Aufkleber anbringen. Der abgekürzte Segensspruch heißt „Christus Mansionem Benedicat“ oder Christus segne dieses Haus.   
Aufkleber C+M+B
Die Sternsinger bringen durch ihre Lieder und Gedichte den Segen und Botschaft Gottes und verkünden mit der Geburt des Jesuskindes. Die Mädchen und Buben freuen sich, an den Hauseingängen, in den Fluren, im Wohnzimmer vor dem Christbaum den Segensgruß den Bewohnern überbringen zu können.
 
Sie sammeln in ihren verplombten Spendendosen für notleidende Kinder in aller Welt und führen einen Ausweis der katholischen Seelsorgeeinheit Waldkirch mit sich. Wer nicht zuhause ist, erhält ein Informationsschreiben eingeworfen. 
Spenden können auch auf folgendes Konto überwiesen werden:
Römisch-katholische Kirchengemeinde Waldkirch
Volksbank Breisgau Nord
IBAN: DE 45 6809 2000 0000 3863 16
Stichwort „Sternsingeraktion
Eine weitere Möglichkeit besteht beim Abschlusssingen am Dreikönigstag.
 
Abwesenheit:
Falls Sie an dem Tag nicht zu Hause sein sollten, melden Sie sich gerne im Pfarrbüro Waldkirch. Dann kommen die Sternsinger an Ihrem Haus vorbei und bringen Ihnen auch in Abwesenheit den Segen. 
Pfarramt St. Margarethen, Tel. 07681 7208

Sternsinger mit großem Einsatz und winterlichen Temperaturen in Waldkirch unterwegs

Seit dem 2. Januar waren die Sternsinger im Gebiet der katholischen -Seelsorgeeinheit Waldkirch unterwegs. Bei dieses Jahr kalten, winterlichen Temperaturen und einem weißen Schneekleid überbrachten die als Heilige Drei Könige gekleideten Mädchen und Jungs den Segen Gottes, überbrachten die Botschaft von der Geburt des Jesuskindes und sammelten für Kinder in aller Welt.
 
Teilweise waren sie an mehreren Tagen unterwegs und besuchten bis in die Abendstunden die Haushalte. Mit dem Stern vorausgehend sangen sie in den Ortsteilen ihre Sternsingerlieder, trugen ihre Gedichte und Verse vor. Sie sammelten gleichzeitig in ihrer Freizeit und Schulferien für notleidende Kinder in aller Welt und für das Beispielland Bangladesch. Dabei stellten sich die Kinder hinter das Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“. Sie schrieben mit geweihter Kreide an die Haustüren „20*C+M+B+26“ was so viel heißt wie Christus Mansionem Benedicat oder Christus segne dieses Haus oder übergaben die ebenfalls geweihten Aufkleber. Nach der ersten Januarwoche zog Lisa Lauer als Gesamtverantwortliche der katholischen Kirche Waldkirch am Sonntag eine zufriedene und gute Zwischenbilanz, alles verlief bisher reibungslos, so ihre Einschätzung nach den täglichen Rückmeldungen. Am Dreikönigstag standen die letzten Hausbesuche auf dem Programm und vor allem das gemeinsame Abschlusssingen auf dem Waldkircher Marktplatz
 
 
6. Abschlusssingen am 6. Januar auf dem Marktplatz
Es ist ein schöner Brauch, dass am Dreikönigstag, 6. Januar um 17 Uhr zum gemeinsamen Abschlusssingen auf den Marktplatz in Waldkirch eingeladen wird. Sternsingergruppen aus Waldkirch, Kollnau und Buchholz werden unter der Leitung von Gemeindeassistentin Lisa Lauer mit ihren jeweiligen Liedern und Gedichten die diesjährige Aktion der Heiligen Drei Könige abschließen. Dabei werden auch nochmals mit den Spendenbüchsen unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ sammeln. Die Bevölkerung, Familien mit Kindern und nicht zuhause Angetroffene sind herzlich zu diesem stimmungsvollen Abschluss auf dem weihnachtlich beleuchteten Marktplatz eingeladen.
 
 
7. Erfahrungsberichte aus den Ortsteilen

Buchholz

Am 2. und 3. Januar 2026 machten sich insgesamt 45 Sternsinger verteilt auf 7 Gruppen in Bucholz und Batzenhäusle auf, um den Segen in die Häuser zu bringen und Spenden zu sammeln. Alle Straßen und Häuser konnten besucht werden, viele Male sangen die Sternsinger „Licht sein für die Welt“ und schrieben den Segen „20*C+M+B+26“, Christus Mansionem Benedicat, Christus segne dieses Haus, über die Haustüren. Auch die Buchholzer Gasthäuser sowie die Wohngemeinschaft „Drescheschopf“ in der Buchholzer Ortsmitte wurden wieder von den Sternsingern besucht. Darüber hinaus konnten die Buchholzer Sternsinger aufgrund der großen Teilnehmerzahl auch einen kleinen Teil der Waldkircher Kernstadt mit abdecken und dort den Segen zu den Haushalten bringen. Dies war für die Buchholzer Gruppen eine tolle Erfahrung und brachte viele neue Begegnungen.
 
Die Sternsinger wurden überall freundlich empfangen und bedanken sich ganz herzlich für die große Spendenbereitschaft. Auch von der diesjährigen Aktion bleiben viele schöne Erinnerungen an die Begegnungen und Erlebnisse an den Lauftagen, aber auch an die tolle Stimmung in der großen Sternsingergruppe.

Kollnau

In Kollnau waren 20 Kinder und Jugendliche als Sternsinger in sechs Gruppen drei Tage lang unterwegs. Auch die KJGler liefen einen Tag im Kohlenbach mit, sodass auch die abgelegenen Höfe den Segen für das neue Jahr erhalten konnten. 

Siensbach

Bei eisigen Temperaturen machten sich am Dreikönigstag in Siensbach 20 Kinder und Jugendliche, aufgeteilt in fünf Gruppen auf, um den Segen 20*C+M+B+26 in die Häuser und zu den Dorfbewohnern zu bringen. Zuvor wurden sie in einem feierlichen Gottesdienst gesegnet und ausgesendet. Der Gottesdienst stand unter dem Thema der diesjährigen Aktion „Schule statt Fabrik“ und wurde von Pfr. Braunstein zelebriert. 
Dass die Teilnahme an der Aktion Spaß macht zeigt sich daran, dass sich fünf Kinder zum 4. Mal beteiligten; hierfür wurden sie besonders ausgezeichnet. Die Kinder, die diese Ehrung erhalten haben, waren Helena Dehring, Lisa Haberstroh, Hannah und Helen Kienzler sowie Vincent Wölfle.
 
Nach dem Gottesdienst machten sich die fünf Gruppen auf und wurden bereits in vielen Häusern erwartet. Für das Überbringen des Segens wurden sie auch reichlich belohnt. Am Abend trafen sich alle Gruppen durchgefroren zum gemeinsamen Abschluss im „Alten Schulhaus“ um den Tag beim gemeinsamen Pizza-Essen ausklingen zu lassen. 
 
 
8. Spenden- und Sammlungsergebnis
Sehr erfreulich ist, dass unsere Sternsingerinnen und Sternsinger dieses Jahr stolze 33 220 € für Kinder in der ganzen Welt sammeln konnten, die unter Kinderarbeit leiden. 
Besonders erwähnenswert ist dieses Jahr das hohe Engagement der Gruppe aus Buchholz, die Waldkirch mit ihren Gruppen tatkräftig bei der Aktion unterstützt hat, sodass viele Haushalte den Segen erhalten konnten. 
 
Buchholz 5.982 €
Kollnau 6.214 €
Siensbach 3.273 €
Suggental 973 €
Waldkirch 14.278 €
Gesamtergebnis inklusive Bankspenden 33.220 €