Kirchenchor Kollnau
Er wurde bereits zwei Jahre vor der Einweihung der neuen Pfarrkirche 1907/08 gegründet. Heute gestalten die 30 Sängerinnen und Sänger an fast allen Festtagen des Kirchenjahres mit Messen und Liedern die Gottesdienste mit.
Neue Sängerinnnen und Sänger sind jederzeit willkommen, kommen Sie einfach am Probentermin vorbei oder melden Sie sich beim Vorstand.
Probenlokal | | |
Termin | Dienstags von 20:00 Uhr bis 21:45 Uhr | |
Vorstand | | |
Dirigent |
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Organist |
Chronik des Kirchenchores
(verfasst zum hundertjährigen Jubiläum 2008 von Walter Weiss)
Auf Anregung des damaligen Hauptlehrers Brünner während einer Generalversammlung des Kirchenbauvereins am 21. Januar 1908 wurde am 4. Februar 1908 in Anwesenheit von 38 aktiven Sängerinnen und Sängern unter dem Vorsitz von Bürgermeister Schindler der Kirchenchor von Kollnau gegründet. Obwohl noch keine Kirche vorhanden war, zeigte dieser Beschluss Weitsicht und Sangesfreude. Bürgermeister Schindler übernahm bis zum Eintreffen eines Pfarrers den Vorsitz. Als Schriftführer wurde Gustav Schätzle, als Rechner August Nopper einstimmig gewählt. Nach Festlegung der Vereinsstatuten wurde der Vereinsbeitrag auf 2 RM im Jahr festgelegt. Der gemütliche Teil der Versammlung wurde mit einem Hoch auf den jüngsten Verein und auf sein Blühen und Gedeihen um 23 Uhr beendet.
Die Aktivitäten des Vereins erstreckten sich zunächst auf die Einstudierung von Liedern und später auch Messen. Wie die Protokolle berichten wurde auch das gesellige Leben damals sehr gepflegt. Der erste Ausflug, natürlich zu Fuß, führte nach Niederwinden zur Gestaltung einer Maiandacht. Der Heimweg wurde sehr feucht, da man in ein Unwetter geriet, das vor allem den Damen zu schaffen machte. Ein weiterer Ausflug, an dem auch einige Gemeinderäte teilnahmen, führte nach Umkirch.
Auch wurden die Versammlungen des Kirchenbaufördervereins musikalisch umrahmt.
Am 17. Juli 1910 trat der Chor das erste Mal offiziell in Kollnau in der Kirche auf. Es war ein großer Tag für Kollnau, denn die neuen Glocken wurden geweiht. Am 4. September 1910 wurde die Kirchweihe durch Erzbischof Dr. Nörber vorgenommen. Da die Kirche noch keine Orgel besaß wurden einige Register fertig gestellt, um die neu einstudierte Messe »Jesu Redemptor« von Kain zum Vortrag zu bringen. Wie berichtet wird hat alles hervorragend geklappt. Die weltliche Feier fand im Saal des Gasthauses Sonne unter der Mitwirkung des Kirchenchores statt.
Der Chor zählte inzwischen 42 aktive und 53 passive Mitglieder. Der Kassenbestand wies ganze 45,60 RM auf.
Mit dem ersten Kollnauer Pfarrer, Herrn Eduard Trabold, erhielt der Chor am 26.10.1910 auch seinen ersten Präses. Während der Generalversammlung am 27. Februar 1912 kam die traurige Nachricht vom Tod des ersten Vorsitzenden und Mitbegründers des Vereins, Bürgermeister Schindler. In Pfarrer Trabold hatte der Verein einen eifrigen Förderer. Diese segensreiche Arbeit wurde mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges jäh unterbrochen. Die aktiven Sänger Ludwig Reichenbach, Hermann Schätzle, Ambros Abend und Adolf Vögtle wurden zum Militär eingezogen. In den folgenden Jahren sollten noch viele Sänger folgen. In diesem Jahr enden die protokollarischen Aufzeichnungen, die erst 1932 fortgeführt werden mit der Mitteilung, dass der erste Dirigent des Chores, Oberlehrer Brünner, am 1. April 1932 in den wohlverdienten Ruhestand tritt und damit den Chor abgibt. Am 18. August 1932 tritt Hauptlehrer Theodor Meder seinen Dienst in Kollnau an und übernimmt den Organistendienst und als Dirigent den Kirchenchor. Noch im Herbst 1932 gründet Th. Meder ein Streichorchester und beginnt eine Orchestermesse – die Rosenkranzmesse von Josef Gruber – einzuüben, die erstmals an Weihnachten 1932 aufgeführt wird. Zu diesem Orchester gehörten auch Wilhelm Thoma, Emil Fix und Franz Thoma, die später noch viele Jahre im Chor mitsangen. Inzwischen war der Chor auf 60 aktive Mitglieder und 20 Musiker angewachsen.
Unter der Leitung von Th. Meder nahm der Chor einen erfreulichen Aufschwung, der auch während der Zeit des Nationalsozialismus nicht wesentlich beeinträchtigt wurde. Allerdings wurden die schriftlichen Aufzeichnungen eingestellt; nur durch mündliche Überlieferung wissen wir, dass ein großes Arbeitspensum absolviert wurde. Viele neue Chorwerke wurden einstudiert und die Festgottesdienste damit mitgestaltet. Neben der eigentlichen Chorarbeit wurde auch gefeiert und schöne Ausflüge unternommen.
Diese positive Entwicklung wurde mit dem Ausbruch des Krieges am 1. September 1939 zunichte gemacht. Th. Meder, inzwischen Rektor der Kollnauer Schule, musste bereits am 25. August 1939 zur Wehrmacht einrücken und wurde im März 1943 aus dem Kriegsdienst entlassen. In dieser Zeit ruhte die eigentliche Chorarbeit, es wurde soweit es ging in den Gottesdiensten gesungen, im Laufe des Krieges wurden es immer mehr Totenmessen. Die Vereinskasse wurde für Weihnachtspäckchen für die Sänger an der Front benutzt. Theresia Bayer versah in dieser Zeit den Organistendienst an Werktagen und Sonntagen. Mit der Rückkehr von Th. Meder wurde so gut es ging die Chorarbeit wieder aufgenommen. Aus dem Krieg kehrten die aktiven Sänger Alex Schneider, Hans Friedrich, Alfred Kern, Hermann Reichenbach nicht mehr zurück. Doch traten andere an ihre Stelle, sodass sich die Mitgliederzahl langsam wieder dem Vorkriegsniveau näherte. Der Chor sang nicht nur in der Kirche, er gestaltete auch bunte Abende verbunden mit Theateraufführungen und hatte seinen kulturellen Platz in der Gemeinde.
Am 8. Mai 1949 verstarb der 1. Kollnauer Pfarrer Eduard Trabold, der fast 40 Jahre in der Gemeinde gewirkt hatte. Mit ihm verlor der Chor einen eifrigen Förderer und väterlichen Präses. Damit wurde eine Neuwahl des gesamten Vorstandes notwendig. Die Wahl leitete der damalige Diözesanpräses Prof. Stemmer. So wurde am 15. April Friedrich Anstett zum ersten Vorstand, als weitere Mitglieder Josef Schätzle (Rechner) und Richard Langenbach (Schriftführer) in den Vorstand des Vereins gewählt. Am 30. April 1950 wurde Friedrich Kornwachs neuer Pfarrer und Präses des Chores in Kollnau. Es folgten nun Jahre vieler Arbeit im kirchlichen Bereich, konnte doch einiges in den zurückliegenden Jahren nicht durchgeführt werden. Die festliche Liturgie, nicht nur an Hochfesten, forderte von Organist, Chorleiter, Sängern und Musikern große Opferbereitschaft. Doch es fanden sich immer wieder Kollnauer, die bereit waren, das Lob Gottes in den Gottesdiensten zu singen und damit auch den Kirchenbesuchern Freude zu bereiten. Es war ein großes Verdienst von Th. Meder, der durch Neueinstudierungen und Gewinnung neuer Mitglieder dem Chor immer wieder neue Impulse gab.
Ein Festtag für Kollnau war die Weihe der neuen Kirchenglocken. 5 Glocken waren für die Kirche bestimmt, 2 Glocken für die Blasius-Kapelle. Die Festmesse wurde mit der Aufführung der Missa Brevis in D-Dur von Anton Bruckner für Chor, Orchester und Orgel, dem Tantum ergo von Palestrina und dem Halleluja von Händel feierlich umrahmt.
1951 wurde auf diözesaner Ebene eine neue Satzung für die Kirchenchöre beschlossen und alle Kirchenchöre dem Allgemeinen Cäcilienverband für die deutschen Diözesen unterstellt.
Am 1. Februar 1955 legte Rektor Th. Meder aus gesundheitlichen Gründen nach 23-jähriger Tätigkeit seinen Dirigentenstab nieder. Dabei konnte er auf eine segensreiche Tätigkeit im Dienste der Kirchenmusik zurückblicken. Zum Abschied sang ihm der Chor die Missa brevis in C von Mozart begleitet von Orgel und Orchester. Bereits am 6. Februar konnte mit Hauptlehrer Augenstein ein Nachfolger für Th. Meder gefunden werden. Als Organist und Dirigent führte H. Augenstein die Arbeit seines Vorgängers weiter. Neue Messen, Lieder und auch gregorianische Choräle wurden einstudiert. Messen von Hilber, Mozart, Pellegrini und Bruckner bildeten einen wichtigen Grundstock im Repertoire des Chores.
1958 feierte der Verein sein 50-jähriges Jubiläum. Unter Mitwirkung der Chöre von Waldkirch und Gutach feierte man in der neu erbauten Festhalle einen musikalischen Abend mit geistlichen und weltlichen Liedern.
Für Chor und Kirchengemeinde war der Weggang von Chorleiter Augenstein im September 1962 ein schwerer Verlust. In den über sieben Jahren seiner Tätigkeit erreichte der Chor ein sehr hohes Niveau, und das bei einer sehr starken Belastung der Sänger. Wurden doch im Jahresdurchschnitt ca. 30 Messen mitgestaltet bei 40 aktiven Sängern.
Für eine kurze Übergangszeit leitete Bernhard Ludwig den Chor, bis am 1. Juni 1963 Klaus Beck als Organist und Chorleiter seinen Dienst in Kollnau antrat. Er konnte auf der guten Arbeit seiner Vorgänger aufbauen und neue Messen einstudieren.
1958 hatte Pfarrer Reiser die Pfarrei St. Josef in Kollnau übernommen und mit der Renovation der Kirche 1963 ein großes Stück Arbeit vollbracht. Am 24. April 1966 konnte zur Freude nicht nur des Chores die neue Orgel geweiht werden. Mit 36 Registern und 3 Manualen sowie einer elektrischen Registratur zählt sie zu den großen Orgeln in unserer Umgebung.
14 Jahre war Fritz Anstett verdienstvoller erster Vorstand des Chores, als er am 27. Februar 1964 aus gesundheitlichen Gründen sein Amt abgab. Bei der neuen Vorstandswahl wurde der bisherige Schriftführer Franz Thoma, Josef Schindler zum Rechner und Willi Bayer zum Schriftführer gewählt. Im Juli 1965 gab es Dirigentenwechsel. Kl. Beck war durch seine Organistentätigkeit so stark ausgelastet, dass er die Chorleitung für die nächsten 3 Jahre an B. Ludwig abgab.
Die 1968 eingeführte Liturgiereform stellte den Kirchenchor vor eine Zerreißprobe. Man glaubte, auf Orchestermessen und die feierliche Gestaltung von Gottesdiensten durch die Chöre verzichten zu können, und stattdessen, außer an Hochfesten, nur einige Lieder zu singen. Viele aktive Mitglieder verließen den Chor, weil sie glaubten, für die wenigen Auftritte lohne die Probenarbeit nicht. In vielen Gemeinden der Diözese lösten sich Kirchenchöre auf. Der neue Pfarrer Eustachi ermunterte den Chor zum Weitermachen, auch mit weniger Sängern.
So kam es, dass der Verein mit 25-30 Sängern zusammenhielt und mit W. Kössler im September 1968 einen neuen Chorleiter erhielt. Das Repertoire wurde um Lieder, deutsche und lateinische Messen erweitert. 1971 sangen die Kirchenchöre von Kirchzarten und Kollnau gemeinsam die G-Dur-Messe von Franz Schubert mit Orchester und Solisten. Die neue Liturgie wurde behutsam von Pfarrer Eustachi in Kollnau eingeführt und so war es möglich, an Festtagen wieder mit Orchestermessen die Gottesdienste mitzugestalten.
Der Chor war zwar nicht in der alten Stärke besetzt, doch ein guter Stamm erfahrener Chorsänger war vorhanden. Nach 9 Jahren verließ Chorleiter Kössler 1977 Kollnau. Die Suche nach einem neuen Chorleiter erwies sich als langwierig und man stellte schon die Frage nach einer Auflösung des Chores. Da war es wie ein Weihnachtsgeschenk, als im Dezember 1977 Hermann Finckh seinen Dienst in Kollnau antrat und damit das Fortbestehen des Chores sicherte. Obwohl H. Finckh kurzfristig vor Weihnachten nach Kollnau kam, sang der Chor zwar keine Weihnachtsmesse, gestaltete aber den Festgottesdienst mit Weihnachtsliedern und a-capella-Sätzen.
In der Generalversammlung 1978 stand der Chor vor der Entscheidung, einen neuen Vorstand zu wählen. Franz Thoma gab nach 14 Jahren erfolgreicher Vereinsarbeit sein Amt aus beruflichen Gründen ab. Da sich niemand bereit erklärte, für das Amt zu kandidieren, leitete Pfarrer Eustachi den Chor bis zur Neuwahl. Dieser Zustand war nicht förderlich für eine erfolgreiche Vereinsarbeit und so erklärte sich Josef Schindler in der Generalversammlung am 13. Februar 1981 bereit, für dieses Amt zu kandidieren. Die Neuwahlen brachten ein einstimmiges Ergebnis und so konnte die Chorarbeit fortgeführt werden. Am 30. November 1980 übernahm Pfarrer Frank die Pfarrei und wurde zum neuen Präses des Chores. Ein erster Höhepunkt war die Feier des 75-jährigen Jubiläums am 2. Juli 1983. Dazu waren sämtliche Chorleiter der vergangenen Jahre, die Herren Augenstein, Ludwig, Beck, Finckh und Pfarrer Frank anwesend.
Unter dem Dirigenten H. Finckh wurden neue Messen und Lieder einstudiert und auch Verbindung zum Chor der evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde aufgenommen, da er auch gleichzeitig Chorleiter des evangelischen Chores war. Gemeinsame Auftritte in Gottesdiensten vertieften das Miteinander der beiden Kirchengemeinden. Ein festlicher Anlass bot sich für die ökumenische Zusammenarbeit in der Feier des 80. Geburtstages am Kirchweihfest, dem 4. September 1988. Unter Leitung von H. Finckh sangen die Chöre von St. Josef und der Paul-Gerhardt-Gemeinde die Missa Brevis in D-Dur und das Exsultate von Mozart mit Orchester und Solisten. Den Orgelpart übernahm Ulrich Reinhardt, so wurde dieser Festgottesdienst zu einem eindrucksvollen Erlebnis für alle Beteiligten.
Mit der Zeit gab es immer mehr Berührungspunkte mit Pfarrgemeinderat und Ältestenrat, Frauengemeinschaften. Höhepunkt der gemeinsamen Chorarbeit war ein Weihnachtskonzert zur Jahrtausendwende.
1991 übergab J. Schindler das Amt des 1. Vorsitzenden an seine Nachfolgerin Anita Riessle ab. In diesen vergangenen 10 Jahren hatte sich Josef Schindler um den Chor verdient gemacht. Der Chor gestaltete nicht nur Gottesdienste mit, es ging auch sehr gesellig zu und man unternahm Ausflüge wie z.B. nach Speyer, Zuger See oder zwei Tage ins Montafon. 1991 verließ Pfarrer Frank Kollnau, als Nachfolger kam Pfarrer Adalbert Roth. 1992 gab H. Finckh seine Dirigententätigkeit in Kollnau aus privaten Gründen auf. Kurzfristig sprang Christian Weiss als Chorleiter ein. Da H. Finckh kurz vor Weihnachten den Chor verließ, gab Chr. Weiss seinen Dirigenteneinstand mit Weihnachtsliedern und als Solist mit dem Transeamus. Nach einigen Monaten wurde der Waldkircher Orgelbauer Wolfram Stützle neuer Chorleiter, der auf die gute Arbeit seiner Vorgänger aufbauen konnte. Zwischenzeitlich waren auch einige jüngere Sängerinnen im Chor vertreten, die nach erfolgreichem Schulabschluss und mit Beginn des Studiums dem Chor leider Adieu sagten.
In der Generalversammlung 1995 gab A. Riessle ihre Arbeit als 1. Vorstand ab. In den Neuwahlen wurde Walter Weiss als 1. Vorstand, A. Riessle als Stellvertreterin gewählt. Chr. Kern (Schriftführerin) und E. Schmitt (Kassierer) wurden in ihren Ämtern bestätigt. 1999 wurde M. Seemann neue Schriftführerin und später stellvertretende Vorsitzende. Nach dem frühen Tod von E. Schmitt übernahm I. Hugle das Amt der Kassiererin.
Unter der Leitung von W. Stützle konnte und kann der Chor besonders an den hohen Festtagen mit einem seit Jahren gleichen Orchester und Solisten, die über die Verbindung von Chr. Weiss zur Camerata Vocale nach Kollnau kommen, in sehr festlichem Rahmen die Gottesdienste mitgestalten. In Kooperation mit dem ev. Chor und auch den Kirchenchören von Buchholz, Siensbach, Suggental und besonders von Oberprechtal wurden nicht nur Messen und ökumenische Gottesdienste mitgestaltet, sondern auch Benefizkonzerte zugunsten der Kirchenrenovation, musikalische Andachten im Advent und im Mai durchgeführt. Ein wahrer Glücksfall für die Pfarrgemeinde und den Kirchenchor war 1988 die Verpflichtung von Ulrich Reinhardt als Organist. Klaus Beck musste diese Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Ausflüge nach Einsiedeln und Luzern, Maulbronn und Ludwigsburg, an den Bodensee mit Gottesdienst in der alten Kirche von Goldbach und anschließender Schifffahrt, nach Alpirsbach und Hirsau mit kundiger kunsthistorischer Führung von W. Weiss standen in den letzten Jahren auf dem Programm des Chores. 2002 nahm der Chor neben seinem sonstigen Aufgabenbereich an einem Projekt mit den Kirchenchören von Rust und Kippenheim und dem Mandolinenorchester Kollnau teil. Die weltbekannte südamerikanische Messe Misa criolla von Ramirez wurde einstudiert und mit 140 Sängerinnen und Sängern in Rust, Kippenheim, Kollnau und Ettenheimmünster unter der musikalischen Leitung von Hans Zimmermann aufgeführt. Es war ein einmaliges Erlebnis für alle Mitwirkenden. Und die Kollnauer Kirche war so voll, dass die Galerie für Besucher geöffnet wurde. Für unseren Chor war das Angebot, wieder bei einem Projekt mitzuwirken, sehr verlockend, da wir mit der Aufführung der Misa a Buenos Aires von Martin Palmeri für unser 100-jähriges Jubiläum, das im Februar 2008 ansteht, einen ersten festlichen Höhepunkt haben.
Unser Chor hofft auf noch viele Jahre gemeinsames Singen zur Ehre Gottes. Den vielen Sängerinnen und Sängern in den vergangenen hundert Jahren sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Ein Dank gilt auch den passiven Mitgliedern, die durch ihre materielle Unterstützung den Verein mitgetragen haben und tragen.
Viele aktive Mitglieder der 50er und 60er Jahre sind in den letzten Jahren gestorben, einige nach Jahrzehnten aktiver Chorgemeinschaft. Sie haben viel dazu beigetragen, unseren Kirchenchor lebendig zu erhalten und sind ein sichtbares Zeichen für ihre Pfarrgemeinde St. Josef in Kollnau.





![Quelle: Bernhard Bußhardt [Mariä Heimsuchung, Suggental]](https://www.kath-waldkirch.de/im/img/_KrGYSQLbSrXmS-LWn6dWsWdOVvHbSh25SCHbFBD_Vv1mfCpmFruaKR3_ID35S3DmSRGJSOcJSj2fG-jWpoxWG6dfKCVaIHd5d/f,j/mariaeheimsuchung_1920x300_bb.jpg)



