Als sehr gelungen bezeichnet die Gesamtverantwortliche der Sternsingeraktion, Christin Rims, die diesjährige Sternsingeraktion. Die als Heilige Drei Könige gekleideten Sternsinger überbrachten den Segen Gottes, wirkten in den Gottesdiensten mit. Sie zauberten manches Lächeln bei der Bevölkerung hervor, die die Hausbesucher nach Corona wieder dankbar annahmen. Auch Stadtpfarrer Thomas Braunstein lobte die Kinder und war hocherfreut über das Spendenergebnis.
Die Rückmeldungen durch die verantwortlichen Leiterinnen waren durchweg positiv. Die besuchten Leute haben sich über die Sternsinger gefreut. Sie durften vor und in den Häusern singen, sogar vor dem Christbaum. Manche waren alleine schon so dankbar über den Besuch, dass die Kinder gar nicht ihre Texte und Lieder ganz aufsagen oder singen mussten oder nur in Kurzform. Manchmal wurden sie darauf angesprochen, warum sie nicht mehr geschminkt seien. Die Kinder wurden in vereinzelten Fällen sogar zu einer Pause und Mittagessen bei den Familien eingeladen. In Waldkirch selbst waren die Gruppen etwas dünn besetzt, doch insgesamt war die Teilnahme sehr gut, vor allem in den Ortsteilen. Diese haben sogar in der Kernstadt in einigen Straßen ausgeholfen, was Christin Rims lobend heraushebt.
Spaß gemacht und Teamgeist gefördert
Den Kindern hat das Sternsingen auch Spaß gemacht und den Teamgeist gefördert. Das Zusammensein in der Gemeinschaft, das Lächeln der Menschen, die Spendenbereitschaft habe auch die Kinder beeindruckt, so die Koordinatorin der Seelsorgeeinheit. Die Freude war ihnen beim Abschlussessen im Pfarrheim, beim Pizzaessen oder auch bei den Mittagessen bei eingeladenen Familien anzusehen.
Dass alles so gut funktioniert, dafür sind auch Personen verantwortlich, die in den Ortsteilen die dortigen Sternsingergruppen anleiten, führen und lenken. An verantwortlicher Stelle standen in Waldkirch Sarah Bayer und Pia Moser, in Kollnau Henrice Nopper und Gabi Eschle, in Buchholz Julia Müller und Ulrike Jedem-Kury, in Siensbach Monika Heizmann und in Suggental Martina Ruff,
Teilnahme an den Sternsinger-Gottesdiensten
Ein guter Brauch ist es, an den Sternsinger-Gottesdiensten teilzunehmen, in denen die Pfarrer auch Salz und Wasser segnen. Dies geschah auch heuer in allen Ortsteilen.
Stadtpfarrer Thomas Braunstein ging in seiner Predigt auf den „königlichen“ Dienst der Kinder ein, bei dem sie Freude und den Segen den Menschen überbringen. Er sehe dies auch als Sternstunde so wie auch die Sterndeuter, sprich die Heiligen Drei Könige dies gesehen haben. Sie machten sich vor 2.000 Jahren trotz Zweifel einfach auf den Weg. Möge für die Eltern auch der Dienst ihrer Kinder als Sternsinger eine Sternstunde sein Er wünschte allen 2024 möglichst viele Sternstunden, so der Stadtpfarrer.