Aus den Quellen von Kloster und Kollegiatstift

 

Sie wollen mehr über das Kloster und Kollegiatstift St. Margarethen erfahren?

Auf dieser Seite finden Sie eine – wachsende – Auswahl an Schrift-Zeugnissen aus der Zeit des Benediktinerinnenklosters St. Margarethen (918-1430) bzw. des Kollegiatstifts St. Margarethen (1431-1806). Die Dokumente befinden sich seit der Säkularisation allerdings nicht mehr in Waldkirch. Als Digitalisate sind sie aber alle greifbar: ein Stück Kulturgeschichte auf dem heimischen PC ...

 

Predigt von Franz Borgia Grueber, gehalten am 14. Mai 1741 in der Stiftskirche St. Margarethen

Predigt von Johann Michael Sailer, gehalten 1787 in Oettingen, aus der Stiftsbibliothek St. Margarethen

Zum Nachlesen: Pressetext zur Kirchenführung "Barockpredigt" am 15. Mai 2018

 

Waldkircher Missale: 2. Hälfte 10. Jh. | Cod. 1888, Österreichischen Nationalbibliothek Wien

Dieser Handschrift widmete sich ausführlich die Kirchenführung am Sonntag, 11. März 2018, um 11.45 Uhr in der Stiftskirche. KIrchenmusikdirektor Prof. em. Matthias Kreuels hat sich ausführlich mit dem Codex beschäftigt und geht der Frage nach: Singen wir heute noch etwas aus dieser Handschrift im Gottesdienst?

Waldkircher Psalter: Anfang 13. Jh. | Cod. brev. 125, Württembergische Landesbibliothek Stuttgart

Psalterium: 2. Hälfte 12. Jahrhundert | Hs 355, Universitätsbibliothek Freiburg

Kalendarium: um 1470 | Universitätsbibliothek Freiburg

Statuten des Kollegiatstifts: 1750 | Generallandesarchiv Karlsruhe

Bis zur Säkularisaton gab es auch in Waldkirch eine eigene Stiftsbibliothek. Sie war allerdings nie sehr groß und bedeutend, da die Buchbestände der einzelnen Kanoniker Privateigentum war und deshalb nur ein überschaubarer gemeinsamer Bestand gepflegt wurde. Der überwiegende Teil der Bücher, die nicht vernichtet wurden, kam in die Universitätsbibliothek Freiburg, wo sie heute noch erhalten sind; erst in jüngerer Zeit wird nach und nach die Provenienz "Kollegiatstift Waldkirch" erfasst. Die wachsende Zahl der Einträge im digitalen Bibliothekskatalog zeigt das. Über diesen Link sind die Bücher aus der ehem. Stiftsbibliothek Waldkirch in der Universtitätsbibliothek Freiburg gesammelt zugänglich.

Südansicht der ehem. Dekanei (heute Pfarrhaus), aufgenommen 1908 (Pfarrarchiv St. Margarethen, Plansammlung)

 

Kloster und Stift – und die Stadt Waldkirch 

 

Neben dem Kloster- bzw. Stiftsbezirk entwickelte sich – in rechtlicher Selbständigkeit und in Konkurrenz – die Stadt Waldkirch (Stadtrecht  8. August 1300). In einem aufwändigen digitalen Projekt hat Hans-Jürgen van Akkeren (www.breisgau-burgen.de) in Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Haasis-Berner, Archäologe im Landesamt für Denkmalpflege Freiburg, die Stadt im Spätmittelalter um 1400 rekonstruiert. Dabei wird sichtbar, wie eigenständig sich die Stadtgründung entwickelt hat – und dass das Areal des Klosters davon (zunächst) unberührt blieb ...

 

Aktuelle Literatur über Kloster und Stift Waldkirch

 

Dorothea Scherle / Andreas Haasis-Berner: Die Sebastianskapelle und der Alte Friedhof in Waldkirch, hrsg. vom Heimat- und Geschichtsverein Waldkirch e. V. (= Waldkircher Stadtgeschichte Band 4), Waldkirch 2018, ISBN 978-3-9816560-1-5.

Andreas Haasis-Berner: Das Kloster St. Margarethen in Waldkirch. 500 Jahre klösterliches Leben im Elztal, hrsg. von der Stadt Waldkirch (= Waldkircher Stadtgeschichte Band 2), Waldkirch 2017, ISBN 978-3-9810316-6-9.

Andreas Haasis-Berner unter Mitarbeit von Bertram Jenisch: Waldkirch, hrsg. vom Regierungspräsidium Stuttgart Landesamt für Denkmalpflege in Verbindung mit der Stadt Waldkirch (= Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg Band 39), Esslingen am Neckar 2015, ISBN 978-3-942227-23-0.

Hans-Otto Mühleisen: Seelsorgeeinheit Waldkirch. Kirchen und Kapellen, hrsg. von der Seelsorgeeinheit Waldkirch, Lindenberg 2012, ISBN 978-3-89870-744-2 [an allen Schriftenständen der Waldkircher Kirchen erhältlich].

 

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