Perukreis Waldkirch und Siensbach

  
In Huari gibt es inzwischen zwei Partnerschafts-Gruppen.
Die eine ist die Gruppe, die die Partnerschaft mitbegründet hat. Deren Mitglieder sind bereits älter. Sie engagieren sich in der Caritas der Pfarrgemeinde.
Seit einigen Jahren gibt es auch eine Gruppe mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Sie backen einmal in der Woche Pizza und von dem Verkaufserlös werden bedürftige Gemeindemitglieder unterstützt.
 
Die letzten Besuche aus Peru fanden im Jahr 2023 statt.
Eine siebenköpfige Delegation besuchte uns im Mai 2023 und wir nutzten die Gelegenheit, um zusammen zu feiern, uns gegenseitig besser kennenzulernen, den Gästen die deutsche Küche und den Schwarzwald zu zeigen und einfach Spaß zu haben.
Aus Anlass des Weltjugendtags in Portugal kamen dann im Juli 2023 noch drei junge Erwachsene für einige Tage zu Besuch nach Waldkirch.
 
Die Partnerschaft zwischen Huari und Waldkirch besteht seit Mai 1990.
Daher konnten wir im Mai 2025 unser 35-jähriges Partnerschaftsjubiläum feiern.
Aus diesem Anlass reiste eine 9-köpfige Delegation nach Huari und Cajay.
 
Mit Cajay pflegt ein Gruppe aus Siensbach seit Sommer 1991 eine Partnerschaft. Da Cajay eine Nachbargemeinde von Huari ist und Siensbach und Waldkirch ebenso in der Nachbarschaft liegen, haben sich beide Perugruppen sowohl hier als auch dort miteinander verbunden.
 
 
Im Dezember führen wir wie jedes Jahr unsere Plätzchenbackaktion durch.
Mit dem Erlös werden von den beiden Partnerschaftsgruppen in abgelegenen Dörfern "Chocolatadas" durchgeführt, das ist eine Art Adventsfeier mit Weihnachtsliedern, Kakao, Panetones und kleinen Geschenken für die Kinder.
 
Auch unser Deutsch-Peruanischer Partnerschafts-Adventskalender über Messenger-App bietet im Advent eine gute Plattform des Austausches.
 
Ende Februar und Anfang März 2026 lief wie jedes Jahr die Fastenessenaktion, bei der leckere Suppe gekocht wurde.
 
Als nächstes größeres Projekt ist für das Jahr 2027 ein weiterer Besuch aus Huari und Cajay in Waldkirch und Siensbach geplant.
 
Wenn Sie sich für den Perukreis interessieren, können Sie gerne über Pfarrer Braunstein den Termin unseres nächsten Treffens erfahren.
  
 
  
  • Thomas Braunstein
    Stellv. Leiter der Kirchengemeinde an der Elz
    Telefon: 07681 7208
 
  
Reisebericht 2025
Aus Anlass des 35-jährigen Jubiläums der Partnerschaft mit Huari/Peru im Mai 2025 weilte eine Delegation des Perukreises Waldkirch/Siensbach für eine Woche in der Andenstadt.
Bei der Ankunft am Flughafen Lima wurden wir von einer Abordnung aus Huari mit Luftballons willkommen geheißen. Nach dem langen Flug übernachteten wir erst einmal in Lima, bevor wir uns mit einem Bus auf die Reise in die Berge machten. Die Route führte erst die Panamericana Norte entlang. An der Stelle, wo die Suggentälerin Silvia Ruff 1991 tödlich verunglückte, hielten wir kurz an, um ihrer zu gedenken. Dann ging es hoch in die Berge, wo wir in der Nähe von Huaraz noch einmal übernachteten. Am nächsten Tag führte uns der Weg in drei Geländewagen durch einen 4500 Meter hoch gelegenen Tunnel, bevor wir schließlich den Callejon de Conchucos erreichten, die Region in der die Provinz Huari liegt. Kurz bevor wir Huari erreichten, konnten wir gleich eine der Weltkulturerbe-Stätten Perus besuchen, nämlich Chavin de Huantar. Es ist ein großes Tempelgelände der Chavin-Kultur (ab ca. 800 v. Chr.) mit zahlreichen archäologischen Fundstücken. Und dann, nach langer Fahrt, erreichten wir schließlich Huari, die auf 3100m gelegene Andenstadt. 
 
Gleich bei der Ankunft in Huari warteten viele örtliche Prominente auf uns. Es wurde Reden gehalten und uns wurden Blumensträuße überreicht, es wurde Musik gespielt. Eine große Menge Schulkinder schwenkten deutsche wie peruanische Flaggen, und danach wurden wir durch die Stadt bis zum zentralen Platz vor der Kirche geführt. Dort feierten wir weiter mit Musik und Huayno-Tänzen, wobei wir selbstverständlich mittanzen mussten. Im Anschluss fand dann in der Kirche ein weiterer Empfang statt, diesmal von Pfarrer Jeremias und der Partnerschaftsgruppe von Huari und Cajay. Es gab nochmals eine herzliche Begrüßung und Reden. Der Tag klang mit einem Abendessen in der Pfarrei aus.
Reisebericht 2025
Am nächsten Tag war unser Besuch in der Silvia-Ruff-Schule sehr beeindruckend und emotional. Die Kinder haben sich so gefreut und wollten uns alle umarmen und Autogramme haben. Sie präsentierten ein vielfältiges Programm mit Tanzeinlagen, Gedichtvorträgen und Gesang. Die Schule besteht aus zwei Teilen, der Primaria (1.-6. Klasse) und der Sekundaria (7.-11. Klasse).
Am Nachmittag fuhren wir zum Cruz de Chullin, einem Kreuz oberhalb von Huari, mit einer guten Aussicht auf die Stadt. Es war ursprünglich aus Holz, ist aber genau am Todestag von Sivia Ruff umgefallen. Heute leuchtet es jede Nacht über Huari. Abends präsentierten uns die Tanzgruppen der Schule noch einmal eindrucksvolle Tänze als Synthese zwischen Tradition und Moderne.
 
 
Reisebericht 2025
Einen tollen Tag haben wir in Cajay erlebt, das speziell mit Siensbach verbunden ist, und auf der anderen Seite des Tales liegt. Wir wurden gefühlt vom halben Dorf willkommen geheißen: den Schulen, dem Bürgermeister, einer Tanzgruppe Huari Danza und vielen mehr. Nach einem peruanischen Frühstück (mit Suppe) und dem Empfang auf dem Rathausplatz ging es hoch in die Berge zur Laguna de Reparín. Dort gab es für uns Pachamanca. Pachamanca ist ein traditionelles peruanisches Gericht, bei dem Fleisch und Gemüse unter der Erde zwischen heißen Steinen gegart werden. Es ist ein Festessen, das oft bei besonderen Anlässen zubereitet wird und eine enge Verbindung zur Natur und zur Pachamama (Mutter Erde) symbolisiert. Lecker und reichhaltig.
Später konnten wir noch in der Nähe von Cajay einige Meter auf dem Qhapaq Ñan gehen, besser bekannt als dem Inca Trail, Diese Straße war Teil des Inka-Straßensystems und erstreckte sich über 6000km durch die Anden. Wir besuchten dort auch noch Reste einer früheren Inka-Siedlung. Bei dieser kleinen Wanderung wären fast zwei Mitglieder unserer Reisegruppe verloren gegangen, die wir aber nach einer intensiven Suche und dank eines guten Handynetzes wiederfanden.

In Huari gibt es zwei Partnerschaftsgruppen. Die "alte", welche die Partnerschaft gegründet hat und die neue Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Diese Jugendgruppe bäckt und verkauft einmal in der Woche Pizza. Mit dem Erlös unterstützt sie bedürftige Gemeindemitglieder. Und natürlich wurde an diesem Abend auch für uns Pizza gebacken. Wir waren auch nicht untätig und machten Käsespätzle und zum Nachtisch Pudding. Es war eine schöne Erfahrung, zusammen zu kochen und zu essen.
Am nächsten Tag führte uns ein Ausflug zu einer der Sehenswürdigkeiten von Huari, der Laguna Purhuay. Wunderschön zwischen den Bergen gelegen auf 3500m Höhe, lud sie ein zu einer kleinen Bootsfahrt oder zu einer Wanderung zu einem Aussichtspunkt. Zur Stärkung gab es dann ein reichhaltiges Picknick mit typisch peruanischen Köstlichkeiten wie zum Beispiel Ceviche, das sind Stückchen von rohem Fisch mit Limettensaft und Gewürzen mariniert. Eine Herausforderung aufgrund der Höhe war dann das Volleyballspiel gegen die Jugendlichen. Aber wir fanden jede Menge Ausreden warum wir keine Top-Leistung zeigen konnten.
Am Wochenende war großes Stadtfest angesagt, der Geburtstag der Provinz Huari wurde drei Tage lang gefeiert. Sei es mit einem großen Markt, in der die Produkte der Region dargeboten wurden, dem Auftritt von bekannten Musikgruppen, Miss-Huari-Wahlen oder kulinarische Spezialitäten. Auch ein Feuerwerk durfte nicht fehlen.
Am Sonntag feierten wir einen Gottesdienst anlässlich des 35-jährigen Partnerschaftsjubiläums, in dem auch der Dank an alle ausgedrückt wurde, die in irgendeiner Weise die Partnerschaft unterstützen.
Montag war dann der zentrale Festtag. Bei einem Empfang auf dem Platz vor dem Rathaus erhielt jeder von uns eine Urkunde überreicht. Danach folgte, typisch peruanisch, eine Parade entlang des Parks. Auch wir marschierten mit, zum Teil in Tracht, und schwenkten Fähnchen.
Wer noch Energie hatte, konnte am Nachmittag zu einer der besten Blasmusik-Bands peruanischen Walzer auf der Plaza tanzen.
Wie schon erwähnt, erhalten Personen oder Familien, die sich nicht aus eigener Kraft versorgen können, von Zeit zu Zeit Lebensmittelkörbe, die bei einem Besuch sehr wertschätzend überreicht werden. Wir waren diesmal als Gäste eingeladen, diese Gaben zu überreichen. Zeit für Gespräche mit den Familien gehört dazu, und so erfuhren wir von harten Schicksalsschlägen, erlebten aber gleichzeitig auch erstaunliche Glaubenszeugnisse und eine große Herzlichkeit.
Und am Abend war dann schon das letzte gemeinsame Abendessen aller Partnerschaftsmitglieder. Eine Verlosung kleiner Geschenke tröstete etwas über den Abschied hinweg.
Reisebericht 2025
Nach dem Frühstück am nächsten Tag brachen wir wieder auf, begleitet noch von einigen Leuten, die mit uns noch eine Tour zu den bekannten Llanganuco-Seen unterhalb Perus höchstem Berg, dem Huascaran (6768m) machen wollten. Danach hieß es dann endgültig Abschied nehmen von unseren Freundinnen und Freunden.
Zum Schluss noch einige Zitate der Mitreisenden:
Leonie: "Es war unglaublich, wie viel Energie und Bemühungen das ganze Dorf für uns in diesen Empfang gesteckt hat. Ich habe mich daher sofort wohl gefühlt."
Claudia: "Für mich war es eine besondere Freude, Freunde, die seit vielen Jahren unermüdlich für die Partnerschaft im Einsatz sind und auch schon bei uns zu Gast waren, endlich wieder in die Arme schließen zu dürfen."
Heinrich: "Nach der Parade kam dieses Mädchen auf mich zu und bat mich um ein Foto. Sie ist ganz stolz, auf die Silvia-Ruff-Schule zu gehen."
Martina: "Man spürt nach über 30 Jahren immer noch eine große Betroffenheit über den Tod von Silvia."
Axel: "Wir wurden gefühlt vom halben Dorf (Cajay) willkommen geheißen."
Stefan: "Die PeruanerInnen sind so stolz auf "ihren" Papst Leo XIV. Als Bischof war er nämlich auch schon in Huari."
Petra: "Es war eine tolle Reise mit vielen bleibenden Eindrücken und vielen herzlichen Begegnungen."
John: " Das bleibende Bild in meinem Kopf: eine blaue Plastikplane über ein Bett gespannt, weil das Dach undicht ist, kein fließendes Wasser, der kleine Campingkocher als einzige Möglichkeit, etwas Warmes zum Essen vorzubereiten, dennoch die Dankbarkeit und das Lächeln im Gesicht des Empfängers."
Reisebericht 2025
  
 
Fastenessen 2024
 
An zwei Samstagen in der Fastenzeit hat der Perukreis wieder sein alljährliches Fastenessen angeboten. Die Mitglieder des Perukreises hatten viel Spaß am Kochen und haben sich über die vielen positiven Rückmeldungen gefreut. An beiden Terminen war der große Saal des Gemeindezentrums gut gefüllt und es wurde ein sehr gutes Ergebnis an Spenden für die Partnergemeinde erzielt. Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen Spenderinnen und Spendern. Die Partnerschaftsgruppe in Huari/Cajay hat im März Lebensmittelpakete unter den armen Senioren in Cajay verteilt, gefördert durch Spenden aus unserer Gemeinde. Pater Jeremias aus Huari bedankte sich mit folgender Botschaft: „Es ist für mich eine große Freude und ich sehe es als eine nette Geste und einen Akt der Liebe, dass ich mit den Bedürftigsten, besonders den ältesten Leuten von Cajay, etwas teilen konnte. Ich danke zutiefst den Schwestern und Brüdern aus Waldkirch und Siensbach, vor allem auch den Älteren unter ihnen, die es uns ermöglicht haben, die alten Menschen in Cajay zu unterstützen. DANKE.“
 
Fastenessen 2024
 
  
 
Ein bewegtes Jahr liegt hinter uns. Nach einer pandemiebedingten Pause 2022 konnten wir im Frühjahr 2023 wieder unser Eintopfessen zugunsten unserer Partnergemeinden durchführen. Unsere Gäste waren uns treu geblieben und wir konnten unser geschmälertes Konto wieder aufbessern, denn in Peru grassierte 2022 die Corona-Pandemie noch schlimmer als bei uns, und unsere Partnergemeinde benötigte Hilfe: Medikamente und Beatmungsgeräte mussten angeschafft werden sowie Nahrungsmittel für die arme Bevölkerung in den hochgelegenen Gegenden. Als es Ende 2022 wieder aufwärts ging, begannen wir den Besuch von 6 Personen aus Huari zu planen. Mit Eifer ging es an die Arbeit, denn der Termin sollte schon vom 01. bis 08. Mai sein. Geplant waren ein Freiburg-Besuch, ein Kita-Besuch, ein Stadtrundgang, eine Schwarzwaldtour, eine Kaiserstuhlwanderung und – ganz oben auf der Wunschliste unserer Gäste – ein Friedhofsbesuch mit Gräberbesuch der verstorbenen Perukreis-Mitglieder. Ein Tag in Siensbach, partnerschaftlich verbunden mit Cajay, war ebenfalls ein Höhepunkt des Besuchs. Fast zu schnell gingen die Tage vorbei, die sehr herzliche Spuren hinterließen.
 
Gruppenbild mit Gästen aus Peru
  
 
Besuch aus Huari
Gleich zweimal durften wir in diesem Jahr schon Besuch aus unserer Partnergemeinde Huari/Cajay willkommen heißen. Im Mai besuchten uns 6 Gäste. Dieser Besuch war ursprünglich für 2020 geplant. Nun konnte die Einladung endlich real werden. Ein vielfältiges und straffes Programm gab unseren peruanischen Gästen Einblicke in das Leben der Pfarrgemeinde und der Stadt Waldkirch. Ein Highlight war der „Siensbach-Tag“, bei dem die Gastfreundschaft einmal längs durch Siensbach keine Grenzen kannte. Für unsere Freunde ist stets auch der Besuch der Gräber aller verstorbenen Mitglieder der Partnerschaft wichtig. Vor allem natürlich das Grab von Silvia Ruff in Suggental, die als junge Frau beim ersten Besuch in Huari bei einem Autounfall ihr Leben lassen musste. In Huari ist deshalb auch die Schule nach ihr benannt. Beeindruckend und wohltuend ist diese Erinnerungskultur unserer Freunde. Kindergärten, Rathaus und die Höhen von Schwarzwald und Kaiserstuhl wurden ebenfalls mit großem Interesse besucht. Weitere vier Gäste aus Huari durften wir im Juli begrüßen,pünktlich zum
Margarethenfest. Diese jungen Erwachsenen sind Teil der Jugendpartnerschaft und zogen weiter zum Weltjugendtag nach Lissabon. Die Partnerschaftsgruppe in Huari ist pastoral und sozial unwahrscheinlich engagiert und es ist bereichernd, darüber miteinander in den Austausch zu kommen. Sie kommen als Gäste und gehen als Freunde!
 
Besuch aus Huari
 
 
  
 
Fastenessen 2023
Nach einer mehrjährigen pandemiebedingten Pause hat der Perukreis an den ersten zwei Samstagen im März sein traditionelles Fastenessen wieder anbieten können. Mit viel Spaß und Freude hat das Küchenteam des Perukreises in der Küche des Gemeindezentrums geschnippelt und gekocht und an beiden Terminen ein tolles, wenn auch einfaches Essen bereitet. Ein herzliches „Vergelt’s Gott “ an alle Unterstützer und Spender, die den Weg ins Gemeindezentrum gefunden haben. In der Zeit des Redaktionsschlusses arbeitet der Perukreis an dem bevorstehenden Besuch von einer Gruppe aus unserer Partnergemeinde Huari und Cajay, der vom 1. bis zum 8. Mai stattfinden wird.
 
Fastenessen 2023
Das Küchenteam stellt sich vor
 
  
 
Am 14. Oktober 2019 beschlossen die beiden Perukreise aus Waldkirch und Siensbach einstimmig, dass sie zukünftig zusammenarbeiten und somit fusionieren. Gemeinsam möchte der Kreis die Peru-Partnerschaft mit Huari und Cajay aufrecht erhalten. Geplant ist, dass eine Gruppe aus Huari und Cajay im Jahr 2020 uns besucht. Die Einladung ist bereits ausgesprochen und wir hoffen, dass wir im Juli an unserem Pfarrfest wieder Besuch aus unseren Partnergemeinden in Waldkirch haben.
 
Der Perukreis Waldkirch-Siensbach verkaufte auch 2019 Weihnachtsbrötle
Am ersten Advent verkaufte der Perukreis nach dem Gottesdienst wieder Weihnachtsplätzchen. Mit dem Erlös wurde den Kindern in der Partnergemeinde Huari zu Weihnachten eine leckere, heiße Schokolade gekauft.
 
  

Katharina Hin und Mylène Houet berichten über den Besuch der Peruaner im Juli 2015.

 
Liebe Gemeinde, die Peru-Kreise möchten sich recht herzlich für Ihr Engagement während des Besuches der Peruaner bedanken. Ganz besonders möchten wir den Familien danken, die unseren Freunden aus Peru eine Unterkunft gestellt haben und allen anderen, die für ihren Einsatz als Dolmetscher, Chauffeure oder Begleiter bei Programmpunkten und anderen Aktionen stets zur Stelle waren. Vielen, vielen Dank! Ohne Euch hätte der Besuch nicht in so einem schönen Rahmen stattfinden können.
Das Programm war sehr vielfältig für unsere Freunde aus Peru und sie konnten durch die verschiedenen Programmpunkte viele Einblicke in unsere Gesellschaft und unser Gemeindeleben bekommen.
Neben dem Besuch beim Bürgermeister in Waldkirch fand auch ein Besuch im Ordinariat mit anschließender Stadtführung durch Freiburg statt.
 
 
Natürlich konnten die Peruaner auch viel von Waldkirch und Umgebung sehen und miterleben. Beispielsweise bei der Besichtigung der Sehbehinderten Schule St. Michael und dem Kindergarten St. Vinzenz. Dort durfte eine Probe des Kinder-und Jugendchores nicht fehlen, von der unsere peruanischen Freunde sehr begeistert waren. Auf dem Programm standen ebenso ein Workshop mit der Kläpperlegarde, Grillen bei den Pfadfindern, sowie ein Besuch des St. Nikolai-Stifts. Unsere Gäste waren unermüdlich und nutzen jede Gelegenheit unsere Gemeinde und deren Mitglieder noch näher kennen zu lernen.
Im Suggental wurde das Grab von Silivia Ruff besichtigt.
 
 
Die Freunde aus Huari und Cajay waren zudem einen ganzen Tag in Siensbach und erkundeten diese Teilgemeinde von Waldkirch.
 
 
Höhepunkt des Besuches war unser Gemeindefest, an dem auch das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert.
 
 
Besuch aus Peru im Jahr 2015
 
Zu diesem Anlass waren auch der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß und der Bürgermeister Roman Götzmann anwesend.
Trotz vieler Anstrengungen bei der Vorbereitung und während des Besuches durften wir die Freude unserer Gäste aus Peru immer wieder sehen und fühlen. Für sie war der Besuch in Waldkirch etwas ganz Besonderes. Ihre Herzlichkeit und Fröhlichkeit hat uns immer wieder überwältigt. Muchos Saluto.
Klaus Haberstroh hat das gesamte Besuchsprogramm der peruanischen Freunde (vom 13. bis 21. Juli) mit der Kamera begleitet. Daraus ist ein Videofilm (51 Minuten Länge) mit begleitendem Kommentar entstanden, der alle wesentlichen Stationen des Besuchs in Erinnerung ruft. Der Film kann zum Preis von 10 € erworben werden.
Bestellung: Telefonisch (ggfs AB) bei 
mit Adressangabe. Die DVD wird zugestellt.