Eine Vorbereitungsklasse aus der Stuttgarter Uhland-Schule hat die Initiative ergriffen, ihre Schüler*innen (junge Rom*nja aus der Ukraine und Rumänien) in der Öffentlichkeit selbst zu Wort kommen zu lassen. Dies konnte jetzt in Form eines Workshops am 12.7.23 auf Einladung des Forums der Kulturen, im Stuttgarter Rathaus realisiert worden.
Vorbereitet wurde der workshop gemeinsam von den Vereinen „Migrant*innen machen Schule“ sowie Pro Sinti & Roma e.V. Er konnte aber nur aufgrund des großen Engagements der Lehrkräfte aus der Uhland Schule, und der Migrationsbeauftragten Elisabeth Rangosch-Schneck erfolgreich durchgeführt werden.
Ziel war, darauf hinzuarbeiten, dass MITEINANDER reden und MITEINANDER entscheiden zukünftig zur Regel wird.
Mit spürbarer Begeisterung und – trotz erheblicher Hitze sehr geduldig – erklärten die ca. ein Dutzend anwesender Romnja –Schüler anhand ihrer bereits in der Schule vorbereiteten Bilder und Kärtchen, was ihnen an der Schule und im Unterricht gefällt und was sie nicht so gerne mögen. Erfreulicherweise ist auch ein Elternpaar, welches Kinder in dieser Vorbereitungsklasse hat, der Einladung gefolgt.
Für Übersetzung war gesorgt.
An einem InfoTisch konnten zudem vor allem die externen Besucher /Sozialarbeiter*innen und Pädagog*innen) Kontakte knüpfen und Ideen austauschen.
Jetzt wird es darum gehen, die entstandenen Ideen in der Schule , aber auch darüber hinaus ,bekannt zu machen und in die Tat umzusetzen.