Netzwerk „Pro Sinti & Roma“ : Förderung durch Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart

Seit diesem Jahr wird die Anlaufstelle bzw. das Netzwerk Pro Sinti und Roma (NPSR) von den Diözesen Freiburg sowie Stuttgart-Rottenburg finanziell unterstützt. Damit sichern sowohl die Diözese Stuttgart-Rottenburg als auch die Diözese Freiburg die finanzielle Grundlage des NPSR für das Jahr 2022 und ermöglichen damit die Weiterführung der wichtigen Arbeit des Netzwerkes. Zudem fördern die Südwest Kirche Freiburg und die Caritas Freiburg, die das Netzwerk bereits im vergangenen Jahr unterstützten, das NPSR weiterhin.

Kemal Ahmed, Koordinator des Netzwerkes Pro Sinti & Roma
Ohne diese Unterstützung wäre die Beratungsarbeit in der Qualität wie sie das Netzwerk leistet auf Dauer nicht zu stemmen, weswegen die Förderung ganz konkret das Fortbestehen der Beratungsarbeit sichert. Kemal Ahmed, Leiter des NPSR, macht aber auch deutlich, dass die Kooperation und Unterstützung eine Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit sei, die das Netzwerk seit 2017 im Bereich der Beratung als auch der politischen Interessenvertretung von Sinti und Roma leistet.
 
Zudem sind die Tätigkeitsbereiche des Netzwerkes seit dem Start 2017 stetig gewachsen, was einen höheren personellen und zeitlichen Aufwand bedeutet. Während zu Beginn ausschließlich Geflüchtete aus dem Westbalkan rund um die Gemeinde Waldkirch beraten wurden, wurde das Netzwerk schnell landesweit bekannt und kümmert sich inzwischen in ganz Baden-Württemberg um die Belange deutscher Sinti und Roma sowie EU-Bürger*innen aus der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Zu diesem Zweck kooperiert Pro Sinti und Roma eng mit Einrichtungen des Landes (bspw. LEA in Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Freiburg) und behördlichen sowie zivilgesellschaftlichen Institutionen. Zudem vertritt Kemal Ahmed als erster Beauftragter für Sinti und Roma der römisch-katholischen Kirchen die Belange der Sinti und Roma auch öffentlich. Die stetig wachsende Nachfrage zeigt deutlich, wie wichtig die Arbeit des NPSR für die Community der Sinti und Roma ist – umso wichtiger, dass diese auch in diesem Jahr finanziell weiter unterstützt wird. Denn nur so ist der Aufbau nachhaltiger und langfristiger Beratungsstrukturen möglich.
 
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