07.03.2022 |
Gemeinsame Aktion der katholischen und evangelischen Kirchen im Landkreis: „Wer Krieg führt, vergisst die Menschlichkeit“
Das Katholische Dekanat Endingen-Waldkirch und der Evangelische Kirchenbezirk Emmendingen rufen gemeinsam dazu auf, insgesamt 6.000 Friedenspostkarten an die russische Botschaft in Berlin zu versenden.
„Es ist bedrückend und beängstigend, dass Krieg als Mittel der Politik eingesetzt wird. Dass Leid und Elend vieler Menschen bewusst herbeigeführt wird, ist inakzeptabel und unentschuldbar“, sagt der evangelische Dekan Rüdiger Schulze.
„Wir sind gegen Krieg und Gewalt und wollen unsere Bitte für den Frieden auch per Post auf den Weg schicken. Die Postkarten sind ein Aufruf an die Verantwortlichen, die Kriegshandlungen einzustellen“, ergänzt sein katholischer Kollege, Dekan Dr. Stefan Meisert. „Zugleich sind die Karten auch ein Zeichen der Solidarität mit allen, die unter dem Krieg leiden.“
Die Postkarten mit der eingedruckten Adresse der russischen Botschaft in Berlin und dem Papstwort: „Wer Krieg führt, vergisst die Mitmenschlichkeit!“ liegen in den evangelischen und katholischen Kirchen im Landkreis Emmendingen aus und werden auch bei den Friedensgebeten der Kirchengemeinden erhältlich sein. Die Menschen sind aufgefordert, sie per Post an die russische Botschaft zu schicken und ihrem Wunsch nach Frieden dadurch Ausdruck zu verleihen.
Gleichzeitig bitten das Katholische Dekanat Endingen-Waldkirch und der Evangelische Kirchenbezirk Emmendingen darum, die notleidenden Menschen in der Ukraine mit Spenden zu unterstützen. Sei es bei den lokalen Spendenaufrufen oder über das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe. Hier leisten Caritas International, die Diakonie Katastrophenhilfe, das Deutsche Rote Kreuz und UNICEF Deutschland gemeinsam humanitäre Hilfe:
Wer Interesse daran hat, die Aktion aufzugreifen und die Kartenvorlage zum Drucken wünscht, darf sich gerne mit Dekanatsreferent Dr. Tobias Katona in Verbindung setzen: